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Ziemlich heiß war’s draußen, viel zu heiß. Im Keller konnte man’s besser aushalten. Es war der Sommer 1999, und wie wir da im Keller saßen, tranken und Musik hörten, meinte irgendjemand Black und Death Metal, das wäre alles nur Krach: „ Watt is dat denn, Kill All People oder wat?“. Daniel und Markus dachten sich, das wäre doch ein wirklich cooler Bandname und der Keller wäre der optimale Proberaum. Also holte sich Daniel eine Gitarre und einen fetten Verstärker, Markus holte sich ein altes gebrauchtes Schlagzeug und eine Doppelfußmaschine. KILL ALL PEOPLE waren gegründet. Laut war’s, jeden Sonntagabend wurde „geprobt“. Daniel hatte keine Ahnung vom Gitarre spielen und Markus prügelte einfach drauflos, ohne jeden Plan. Krach, völlig chaotischer invernaler Krach. Die Nachbarn gingen Spazieren, die Eltern in die Kirche und die Geschwister... Hiermit danken wir allen die in dieser Zeit leiden mussten, für ihre Nervenstärke und Toleranz. Totensonntag 1999, das erste Lied „The Great One“ war fertig. Die Band wurde in assumption of might umbenannt und mit einem Kassettenrecorder wurde das erste Demo „Totensonntag“ aufgenommen. ASSUMPTION OF MIGHT waren offiziell gegründet. Es fehlte aber noch ein Bassist. Christian hatte mal bei einer Bandprobe zugeschaut und wollte sofort mitspielen. Also kaufte er sich eine Bassgitarre plus Verstärker und Übungsbuch und gehörte von nun an zur Band. Im Sommer 2000 fand man einen neuen Proberaum, eine sehr kleine Gartenhütte mit sehr toleranten Nachbarn. Es wurde eine Gesangsanlage angeschafft und Christian übernahm den Gesang. Aber irgendwie kam man spieltechnisch nicht voran, noch herrschte dass Chaos im Proberaum und die Band dümpelte lustlos vor sich hin. Mit dem Six Feet Under Cover „war is coming“ lernte die Band endlich zusammen und nicht gegeneinander zu spielen. Im Juni 2001 fand man dann den perfekten Proberaum: Groß, abgelegen und jederzeit zur Verfügung stehend. In der Nacht zum 1.Juli wurde hier das aus 7 Liedern bestehende „Alpha“ Demo aufgenommen. So langsam wurde aus Krach Musik, Death Metal mit Black Metal Elementen. Zu diesem Zeitpunkt war klar das Daniel die Band im September verlassen würde um nach Freiburg zu ziehen und da Kariere zu machen. Die Band wünscht ihm dabei viel Erfolg. Dirk war schon seid einiger Zeit ein Freund der Band und hatte auch schon mal Bass in einer anderen Band gespielt. Er übernahm von nun an den Bass und Christian stieg auf Gitarre um. Tim ist ein ehemaliger Arbeitskollege von Dirk. Er besuchte mit seiner Gitarre eine der Bandproben und die Band war sofort von seinen Solos begeistert. Seitdem war die Band in ihrer neuen Zusammenstellung komplett. Am 27. Oktober 2001 war es dann soweit, dass erste Konzert! Noch in der alten Besetzung spielte man, zusammen mit vier anderen Undergroundbands, auf der “Borkener Metalnight”. Nach anfänglicher Zurückhaltung waren die Reaktionen des Publikums durchaus positiv. Am Tag zuvor entwarf Tim das offizielle Assumption-Of- Might-Logo und die dazu passende Fahne. Dirk, der die Band im Sommer 2002 aus privaten Gründen wieder verliess, wurde durch Chistian’s Bruder Michael ersetzt. Sodann wurde, im neuen (noch besserem) Proberaum, an neuen Songs gearbeitet. Mit „Diabolo“ stieg die Qualität des Songwriting deutlich. Bei „Death Penalty“ kamen zum ersten Mal beide Gitarren voll zur Geltung. „Blind“ wurde ein kurzer, aber dafür rasend schneller Nackenbrecher und “My Labyrinth” ein etwas melodischerer Song in dem der 3/4 Takt dominiert. Zum Abschluss dieser Anfangstage unserer Band, wurde Anfang November 2003 (nach einigen Verzögerungen) unsere erste Demo-CD “ENTER THE GATE” bei Bodo Klag in Velen aufgenommen und kurz darauf veröffentlicht. Mit der sound- und spieltechnischen Qualität dieser Aufnahmen waren wir nicht zufrieden und nahmen das zum Anlass an beidem härter und vor allem effektiver zu arbeiten. Die Reaktionen auf unsere erste Veröffentlichung waren dennoch positiv, wir verkauften die 100 Exemplare bei unseren Konzerten im Laufe eines Jahres und die Zahl unserer Gigs nahm stetig zu. Seit April 2004 übernimmt Tim auch einen Teil der Vocals und unterstützt Christian bei den tieferen Tonlagen. Michael zog zu der Zeit nach Bremen und später weiter nach Rostock, so dass eine weitere Zusammenarbeit mit ihm nicht mehr möglich ist. Er verlässt die Band nach einem Abschiedsgig im Februar 2005 und verbreitet den Virus westmünsterländischen Death-Metals nun in deutschlands Norden. Seit September 2004 wurde Daniel Heyn als neuer Bassist eingearbeitet, der sich schon sehr bald auch live bewährte. Er bereicherte die Band sowohl musikalisch als auch menschlich und brachte auch eine Menge Erfahrung im Bereich Soundtechnik mit, was sich sehr positiv auf unsere Proberaumaufnahmen auswirkte. Seit Februar 2005 übernahm er auch einen Teil der Vocals. Im Winter 2004/05 verliess die Band auch nach 2,5 Jahren ihren Proberaum beim Bruno in Borken und probte seit dem in Essen. Dem schönen Westmünsterland blieben wir natürlich weiterhin verbunden und schauten dort regelmässig zwecks Landvolkbeschallung vorbei! In den Jahren 2003 - 2005 spielten Assumption Of Might insgesamt 21 Konzerte im Münsterland und Ruhrgebiet. Die Konzerte wurden mit recht unterschiedlichen Erfolg absolviert, so hatten wir es oft als Vorband nicht ganz einfach, spielten aber auch die ein oder andere (vermeidlich bekanntere) Band an die Wand. Je mehr Assumption Of Might begannen die Früchte ihrer Arbeit einzufahren und ihre Musik endlich so umsetzen wie sie es schon immer wollten, um so mehr veränderten sich die Bandmitglieder privat und beruflich. Es wurden zwar erfolgreiche Konzerte gespielt, aber die Proben wurden nur noch schwach besucht und das Songwriting kam fast vollständig zum erliegen. Im Mai 2005 verkündete Christian seine Absicht auszusteigen, da sein Interesse am Gitarrenspielen deutlich zurückgegangen ist. Zunächst wurde ein neuer Gitarrist gesucht, aber im Laufe des Sommers merkten auch Tim und Markus, dass die Voraussetzungen für einen Neuanfang nicht gegeben sind. Am 16.12.2005 spielten Assumption Of Might ihr Abschiedskonzert. Der Gig lief in der “Fabrik” in Coesfeld und war, aufgrund der Zahl und der Begeisterung der Zuschauer, sicher der absolute Höhepunkt der Bandgeschichte! Das könnte das Ende dieser Geschichte sein... ....aber Assumption Of Might haben noch ein Ziel, dass irgendwann mal verwirklicht werden soll: Die Veröffentlichung des seit der Bandgründung geplanten Konzeptalbums über das Thema Macht. Die 8 Songs sind (bis auf den letzten) fertig geschrieben und wir müssen eigentlich nur noch alles aufnehmen. Hoffentlich wird’s irgendwann mal was...
DIE TEXTE Unsere Texte befassen sich mit Gesellschaftskritik, Psychologie und ein wenig Philosophie im weitesten Sinne. In einigen Texten kommen dabei unterschiedliche, fiktive Personen zu Wort. Ausnahmen bilden „De Deibel was doa“ (Schwatten Metal op Platt) und „Der Hexentanz“, eine Blackmetalparodie. „Death Metal“ ist ein Lied über uns selbst. Die Texte für das zurzeit in Arbeit befindliche Konzeptalbum, werden sich mit den verschiedenen Aspekten zum Thema Macht beschäftigen. Für die Texte war der Markus lange Zeit alleine verantwortlich, inzwischen schreibt aber auch unser Bassist Daniel Heyn Texte für Assumption Of Might.
DER BANDNAME Bereits bei der Gründung der Band, entstand die Idee ein Konzeptalbum zu schreiben. Das Konzept sollte das Thema Macht aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Dadurch entstand die Idee für den Namen „Machtübernahme“. Die Texte sollten aber in englischer Sprache verfasst werden. „Machtübername“ heißt im Englischen „assumption of power“ und weil wir aber keinen „Powermetal“ spielen wollen, entstand der Name ASSUMPTION OF MIGHT . |
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